Weiler mit durchwachsenen Ergebnissen

Jüngst war Bernd Weiler beim FIS-Master-Cup Alpin in Veysonnaz. Traditionell beginnt hier die Wintersaison für die Mastersläuferinnen und -läufer mit einem Slalom und zwei Riesentorläufen. Veysonnaz lockt stets über 130 Skirennläufer/innen aus über 10 Nationen zum Opening auf der Bärenpiste, eine der schwersten im gesamten Masters-Terminplan.

Mit großer Vorfreude ging Bernd Weiler die Wettkämpfe an. Insbesondere freute er sich auf den Slalom. Mit einem 5. Platz nach Durchgang 1 lag er auf Tuchfühlung

zum Podium. Gerade mal eine Sekunde war es auf Platz zwei, was bei diesem schwierigen Hang durchaus machbar war. Im 2. Durchgang hieß es dann angreifen.

Alles sah gut aus, bis ihm in der Mitte des Laufes eine Dreifachkombination zum Verhängnis wurde; aus der Traum und die Enttäuschung war groß.

Doch es ging ja weiter. Tags drauf standen zwei Riesentorläufe an. Die schwer zu fahrende Bärenpiste sollte den Teilnehmern alles abverlangen. Laufzeiten von über einer Minute verlangen den Läufern alles ab, da braucht es Kraft und Ausdauer. Ein flüssig gesteckter Lauf mit 35 Toren war zu bewältigen. Und es lief ganz gut, zwar war das Ziel ein Platz unter den besten 10, aber mit Platz 12 konnte er auch leben. Dass Bernd Weiler trotz weniger Schneetage, sich in einer guten Verfassung befindet, zeigte dann der zweite Riesentorlauf. Mit einer Laufzeit von 1:06,89 Minuten fuhr er auf einen guten 9. Platz unter 20 klassierten Läufern und damit konnte er sein Ziel „TOP 10“ realisieren.

Wäre da das Ausscheiden im Slalom nicht gewesen, könnte Weiler mit dem Saisonauftakt mehr als zufrieden sein. Insgesamt drei Platzierungen unter den ersten zehn sowie ein zwölfter Platz sind doch mehr, als er erwarten durfte. Die Hoffnungen ruhen nun auf Schnee auf der Alb und im Allgäu, um bei den Highlights Masters Olympic Games und Deutsche Meisterschaften gut vorbereitet an den Start gehen zu können. (bw)