Zwei TOP TEN Platzierungen für Bernd Weiler

Bedingungen, wie man es sich träumt. Der Winter hat die alpinen Masters Rennläufer in diesem Winter nicht gerade verwöhnt. Aber rechtzeitig zu den Deutschen Masters Meisterschaften zeigte sich dieser von seiner besten Seite. Neuschnee, Sonne und TOP Bedingungen, so präsentierte sich der Austragungsort Hochfügen und der DSV – Seniorenbeauftragte, Luis Eichner, freute sich über die große Schar von Meldungen, darunter auch Bernd Weiler..........

 

vom TSV Weilheim.

Drei Disziplinen an zwei Tage haben es ins sich, aber nicht nur das, denn alle Klassen waren sehr gut besetzt. Alleine in der Klasse von Bernd Weiler (A5 – 50 – 55 Jahre) kämpften 30 Läufer um den Titel des Deutschen Meisters. Da musste es schon ganz gut laufen, um unter die TOP TEN zu fahren. 

Eröffnet wurde das Event durch zwei Super-G Sprintrennen für die 161 Starter. Und es lief ganz gut für Bernd Weiler. Nach Durchgang 1 lag er noch auf Platz 8, den er dann doch nicht ganz halten konnte. Am Ende stand ein guter 10. Platz zu Buche, dies wäre in der Altersklasse drüber Platz 1 gewesen.

Doch keine Zeit zum Ausruhen, denn nach kurzer Pause stand der Riesentorlauf auf dem Programm. Hier gingen dann 170 Masters Läuferinnen und -Läufer an den Start. Bernd Weiler wollte erneut unter die TOP TEN fahren, doch ein grober Schnitzer im Mittelteil kostete zu viel Zeit, so dass er am Ende mit Platz 17 zufrieden sein musste. Hier wäre viel mehr drin gewesen!

Aber es stand ja noch der Slalom an, mit dem am Sonntag das Rennwochenende abgeschlossen wurde. Dazwischen fand jedoch die traditionelle Abendveranstaltung mit Siegerehrung und Tombola statt, bei der sich die gesamte Masters-Familie zum gemütlichen Beisammensein einfand. Highlight dort war die Verlosung von zwei Originaltrikots von Bastian Schweinsteiger, gestiftet von seinem Vater Fred, der selber seit Jahren bei den Masters-Events erfolgreich teilnimmt.

Beim Slalom traten dann immer noch 110 Teilnehmer-/innen an, und auch Bernd Weiler versucht nochmals alles, um eine gute Platzierung zu erzielen. Nach dem ersten Durchgang auf Platz 6 liegend, lag er noch auf Tuchfühlung zu Platz 3. Gerade mal knapp eine Sekunde Rückstand, lies noch alle Chancen offen. Mit einem beherzten zweiten Durchgang war das Stockerl durchaus noch drin. Mit der vierten Laufzeit reichte es aber nur zu Platz 5.

Mit „hätte“, „wenn und aber“ wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen. Zwei Top Ten – Platzierungen bei so einem guten Feld sind dennoch ein durchaus respektables Ergebnis. Damit endet die diesjährige Masters Saison für Bernd Weiler, in der er mit Auf und Ab zu kämpfen hatte. Am Ende überwiegt die Zufriedenheit mit fünf TOP TEN Platzierung im FIS-Masters-Cup und zwei bei der DM. (bw)