Hoch und Tief für Weiler

Oldie Bernd Weiler blickt auf ein erfolgreiches Wochenende am Götschen in Bischofswiesen zurück.

Im Rahmen des FIS-Masters-Cup wurden die 19. Bayerischen Meisterschaften Alpin ausgetragen. Zwei Riesentorläufe sowie ein Slalom standen an dem Wochenende auf dem Programm.

Und es sollte nicht einfach werden, denn schon

die Anfahrt war nur unter erschwerten Bedingungen rechtzeitig zu schaffen. Starker Schneefall der dann in Regen überging machten den über 280 Teilnehmer-/innen aus Europa und Afrika zu schaffen. Mit dabei auch Bernd Weiler vom TSV Weilheim/Teck.

Den Auftakt machten die Bayerischen Meisterschaften innerhalb des ersten FIS-Masters Riesenslaloms. Unter den über 250 Teilnehmern fuhren die rund 100 DSV-Läufer ihre Bayerischen Meister aus. Hier zeigte Bernd Weiler eine durchaus starke Leistung mit dem 16. Platz im FIS-Masters-Rennen, was gleichbedeutend war mit dem geteilten 4. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften der Klasse A 5.

Im Anschluss daran fand der zweite FIS-Masters-Riesentorlauf bei Flutlicht statt. Schlechte Sicht und teilweise aufbrechende Piste machte es den Senioren dabei zusehends schwieriger. Dies beeindruckte auch Bernd Weiler, er musste sich in der mit 45 Startern stärksten Seniorenklasse mit dem 19. Platz begnügen.

Zwölf Stunden später, am frühen Sonntagmorgen fand dann die Veranstaltung mit dem Slalom seinen Abschluss. Mit einer vorderen Startnummer ausgestattet, wollte Bernd Weiler in seiner Spezialdisziplin seine FIS-Punkte verbessern. Eine nicht ganz lockere Fahrt endete dann abrupt mit einem technischen Fehler Mitte des ersten Durchgangs. So konnte er bereits um 10 Uhr am Morgen seine Sachen packen und den anderen bei der Entscheidung zusehen. Als kleines Andenken nahm er eine Kapselprellung mit einem Bänderanriss am Daumen mit nach Hause.

bw