Am vergangenen Samstag fand in Blaubeuren das Lions-Club 6h Team-Event statt. Das Benefiz-Rennen stand wie im vergangenen Jahr wieder auf unserem Rennkalender. Gestartet wurde im Zweierteam und abwechselnd wurde versucht, so viele Runden auf dem durchaus technischen Rundkurs zu absolvieren. 3,4km mit 75hm – 2 Anstiege, 2 Abfahrten. Wir waren mit gleich 3 Teams am Start. Radsportler sind normalerweise Einzelkämpfer, umso schöner auch im Team Leistungen erbringen zu können – Geteilte Freude ist nunmal doppelte Freude.

Das Wetter zeigte sich nach den letzten sehr heißen Wochen von seiner eher schlechteren Seite. Bei kühlen Temperaturen wurde das Rennen gestartet und nach knapp 2h Rennzeit begann es zudem zu regnen. Der Regen machte die Strecke stellenweise sehr rutschig und wir sind froh ohne größere Blessuren davon gekommen zu sein.

Sebastian Miller startete mit Marc Sommer - Nachwuchsfahrer des Teams BurTec Best-Bike-Parts – im Team „BurTec meets Weilheim“ und belegten mit 40 Runden den dritten Gesamtrang – es fehlten nur 6 bzw. 15min auf die Plätze 2 bzw. 1.

Manuel Miller und Christoph Miller als „die Millers“ wurden mit 31 Runden starker 13. – gefolgt vom Team „TSV Weilheim“ mit Marco Schütz und Philipp Moll, ebenfalls mit 31 Runden als sehr guter 14. Insgesamt waren 19 Teams am Start. Nach der Sommerpause zeigte der Wettkampf nun wo der aktuelle Stand ist, weiter geht es auf dem Mountainbike nun am 09.September in Gruibingen beim Albtraufmarathon.

 

Sebastian Miller nahm sonntags zudem am Straßenrennen im Rahmen der Deutschlandtour in Stuttgart teil. Beim ersten Straßenrennen seit über 10 Jahren hieß es mehr Erfahrung zu sammeln als auf Platzierungsjagt zu gehen. Der Rennablauf ist komplett anders als im Mountainbike Sport – der Start war hektisch und stellenweiße sehr gefährlich. Erst an der ersten Welle teilte sich das Feld auf und es herrschte seriöse Rennatmosphäre. Die Streckenführung war eher flach ausgelegt und führte sogar an Ötlingen, Kirchheim bis nach Notzingen entlang. Sebastian konnte sich lange in der knapp 50-köpfigen Verfolgergruppe halten. Das hohe Tempo und die Doppelbelastung ließen nach 110km Tribut zollen. Bis zu diesem Zeitpunkt fuhr das Feld allerdings auch einen 40 km/h Schnitt. Nach 3:00h erreichte er die 118km lange Strecke als 45. von 1.800 Starten das Ziel, was den 16. Platz der Herren Klasse bedeutete. Schlussendlich war es eine neue Erfahrung und wir werden sehen was daraus auf den MTB-Sport übertragen werden kann.