Drei TOP TEN Plätze für Bernd Weiler

Jüngst fanden die Deutschen Masters Meisterschaften Alpin statt. Dem milden Winter zum Trotz konnte die Veranstaltung im schneesicheren Hochfügen im Zillertal stattfinden.

Dem milden Winter zum Trotz konnte der Mastersverantwortliche im DSV – Luis Eichner – eine Rekordbeteiligung vermelden. Insgesamt 472 Teilnehmer im Alter von 31 – 84 Jahren haben für die Disziplinen Super-G, Riesenslalom und Slalom gemeldet. Darunter befanden sich mit Jürgen Goll (SAG Göppingen) und Bernd Weiler (TSV Weilheim) zwei Vertreter des Bezirk Mittlere Alb. Aber nicht nur Masse, sondern auch zunehmend starke Konkurrenz waren am Start.

Mit dem Super-G und dem Riesentorlauf standen am Samstag gleich zwei kraftraubende Disziplinen auf dem Programm. Ohne großes Training galt es für die beiden Vertreter aus dem Bezirk Mittlere Alb einen guten Wettkampf abzuliefern. Jürgen Goll bei seinem Comeback fuhr in der starken Klasse B6 (25 Starter) auf einen guten 13 Platz. Bernd Weiler folgte in der jüngeren Klasse „A5“ und erreichte dort einen zufriedenstellenden 7. Platz unter den 24 Platzierten.

Nach kurzer Pause stand am Nachmittag der Riesentorlauf auf dem Programm, traditionell mit den meisten Startern (180 Meldungen). Auf der Piste Pfaffenbühl III fanden alle Teilnehmer einen fair gesteckten Kurs vor. So durfte man gespannt sein, wie die beiden Bezirksläufer abschneiden werden. Jürgen Goll, motiviert von der guten Leistung im Super-G, ging mit großem Engagement in die ersten Tore. Doch dann ereilte ihn unglücklich das aus, in dem seine Bindung nach einem Schlag ausgelöst hatte. So lag es an Bernd Weiler auf der zunehmend glatter werdenden Piste nachzulegen. Auch ihm gelang kein perfekter Lauf, dennoch durfte er mit dem erreichten 5. Platz zufrieden sein. Auf Platz drei fehlten gerade mal 75/100stel Sekunden.

Mit dem Slalom an Sonntag fand die Deutsche Masters Meisterschaft ihren Abschluss. Insgesamt 132 Teilnehmer waren am Start. Jürgen Goll verzichtete und Bernd Weiler wollte in der Klasse A5 erneut ein gutes Resultat abliefern, war er in den vergangenen Jahren stets Stammgast auf dem Podest. Doch wie in Super-G und Riesentorlauf hat er es hier mit drei sehr starken Läufern aus dem bayerischen Skiverband zu tun, die schwer zu schlagen sind. Ohne Training waren die Erwartungen dann auch nicht ganz zu hoch, ein TOP Five-Ergebnis sollte es schon sein. Mit einer Laufzeit von 1.00,63 sec. lag er dann auch nach dem 1. Durchgang mit Platz 4 im Soll, aber knapp 3 Sekunden Rückstand auf die besten drei. In Durchgang 2 zeigte Bernd Weiler eine solide Leistung und sicherte sich Platz 4.

Mit den gezeigten Leistungen zeigten sich dann sowohl Goll als auch Weiler zufrieden. Aber auch die Erkenntnis reifte, dass bessere Leistungen nur durch Training erzielt werden können. Und hier zeigte sich in diesem Jahr der mangelnde Schnee auf der Alb. (bw)